Eine Rechtsschutzversicherung gehört zwar nicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherungen, doch sie ist eine unabdingbare Ergänzung des privaten und gewerblichen Versicherungsschutzes.
Sie übernimmt im Streitfall die eigenen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten sowie die der Gegenseite, wenn der Prozess verloren geht. Das bedeutet, Versicherte können ihr Recht notfalls gerichtlich einklagen und müssen nicht darauf verzichten, weil man sich aus Kostengründen keinen Anwalt und einen gerichtliche Auseinandersetzung leisten kann. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, kann sowohl als Kläger als auch als Beklagter in einen Prozess verwickelt werden, hat die resultierenden Kosten aber nicht aus eigener Tasche zu tragen. Im Zweifelsfall gibt diese Sicherheit das gute Gefühl, nicht auf sein Recht verzichten zu müssen.
Bevor man sich allerdings für eine Rechtsschutzversicherung entscheidet, ist ein sorgfältiger Preis-Leistungs-Vergleich angesagt, indem man einen Rechtsschutzversicherung Vergleich macht. Der Versicherungsmarkt ist äußerst vielfältig, er umfasst Nischenanbieter auf dem Gebiet der Rechtsschutzversicherung ebenso wie die etablierten Gesellschaften, die in allen Versicherungssparten zu Hause sind. Auch Direktversicherer sind immer mehr auf dem Vormarsch. Sie gelten als kostengünstig, sind aber häufig nur im Internet oder telefonisch erreichbar. In jedem Fall bietet ein Versicherungsvergleich die Möglichkeit, Kosten zu sparen ohne dabei auf Leistungen zu verzichten.
Für den privaten Haushalt ist eine Privatrechtschutzversicherung ausreichend. Sie deckt im Regelfall den privaten Rechtschutz, den Verkehrsrechtschutz und den Mietrechtschutz ab. Häufig als Kompakttarif konzipiert, sind dies die drei wichtigsten Bausteine, in denen ein Rechtsschutz erforderlich ist. Der Privatrechtsschutz umfasst alle Streitigkeiten, die dem Versicherungsnehmer mit Dritten ins Haus stehen und seinen privaten Bereich betreffen. Das können Nachbarschaftsstreitigkeiten sein, doch auch familiäre Auseinandersetzungen. Auch die Steuergerichtsbarkeit oder die Sozialgerichtsbarkeit sind häufig gefordert, wenn ein Prozess gegen die staatlichen Institutionen ansteht.
Der Verkehrsrechtsschutz beinhaltet Prozesse aus Streitigkeiten im Straßenverkehr. Ob als Opfer oder als Verursacher, ist dabei unerheblich. Jeder Verkehrsunfall kann potenziell eine gerichtliche Auseinandersetzung nach sich ziehen, so dass gerade Autofahrer gut beraten sind, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Der Mietrechtsschutz deckt Streitigkeiten ab, die aus dem Mietverhältnis resultieren können. Im privaten Rechtsschutz stellen viele Versicherer eine Anwaltshotline als erste Anlaufstelle zur Verfügung.
Während der Privatrechtsschutz von jedem benötigt wird, ist der Firmenrechtsschutz für die Inhaber großer und kleiner Firmen wichtig. Er umfasst Streitigkeiten mit Arbeitnehmern, doch auch Auseinandersetzungen im Bereich Verkehr, Steuer- und Sozialgerichtsbarkeit. Auch der Firmenrechtsschutz sorgt dafür, dass man sein gutes Recht einklagen kann oder sich gerichtlich zur Wehr setzen kann, ohne die Kosten zu tragen. Er schützt damit letztlich das Vermögen des Firmeninhabers, das sonst dazu herangezogen werden müsste, die Prozesskosten zu übernehmen.
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